Teilnehmerstimmen

 Marita bietet nicht nur eine unnachahmliche vielfältige Kombination aus Asanas, Atem- und Meditationsübungen, sondern schöpft auch aus ihrer reichen Erfahrung an Tanz-, Selbsterfahrungs-, Kreativitäts- und Partnerübungen. Nach 25 Jahren Yoga-Erfahrung das Beste, was ich je erlebt habe.

(Johanna Glas, Krankenschwester und Alphirtin, Siegsdorf)

 

Dankbarkeit, Tiefe, Zufriedenheit. Marita, Du hast mir schon so viel gegeben.... Du hilfst mir immer wieder bei mir anzukommen, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Es ist wunderbar, mit Worten gar nicht zu beschreiben. Danke!

(Dr. Rainer Schenk, Zahnarzt, Traunstein)

 

Liebe Marita, von ganzen Herzen danke ich Dir für die drei wunderbaren Tage, in denen ich alles bekommen habe, was ich mir erhofft hatte: eine tiefe Erfahrung in Yoga, körperliche und psychische Balance, ein Wiederspüren von Teilen in mir, die in der Vergangenheit zu kurz gekommen sind. Deine eigene tiefe Spiritualität, deine Erfahrung und dein Können als Yoga-Lehrerin und Deine starke Persönlichkeit, tief und lebenszugewandt, inspirierend, das ist für mich eine wunderbare Glücksfall-Kombination. Danke!

(Jenna Tuffs, Dipl. Betriebswirtin und Coach, Bad Tölz)

 

Wenn mir der Druck des „normalen Lebens“ zu groß wird, wenn es mir einfach zu viel wird gleichzeitig das Gestern, Heute und Morgen zu bedenken, werde ich, wie ich hoffe, mich an diese Tage mit Marita erinnern: bleibe bei dir, im Hier und Jetzt, lass die Gedanken dich nicht bezwingen, lass die Gedanken vorbeiziehen wie Wolken am Himmel. Danke.

(Sina Nagl, Geschäftsführerin, Dietersheim)

 

Sehr viel Zuversicht, Hoffnung und Kraft hat mir dieses Seminar gegeben. Es geht immer weiter, mein „kleiner Junge“ ist voller Lebensfreude und Mut. Hier habe ich mehr erlebt als in 6 Wochen Kanada.

(Sepp Drexler, Techniker, Petting)

 

Die Erfahrung, mit Achtsamkeit wieder in meine Mitte zu kommen war wertvoll und wichtig für mich. Es zeigt mir, wie ich eigentlich auch im Alltag sein könnte.

(Diana Grundner, Chiemgau, Bürokauffrau)

 

Es war eine wunderbare ganzheitliche Auszeit vom Alltag.

(Elfi Görl, Sekretärin, Bad Soden)

 

Durch Dich lerne ich immer mehr bei mir selbst zu sein und jeden Augenblick bewusst zu erleben. Dadurch wird alles leichter und scheint wie von selbst zu funktionieren. Es ist wie „getragen“ zu werden.

(Christine Hamster, Richterin, Sauerlach)



Interview

14. Okt. 2013

 


Marita Frohnhofen machtfit im Berchtesgadener Land

 

Hallo Frau Frohnhofen, was ist das Besondere an Ihren Kursen?

 

Ja, da gibt es Besonderes, das sagen mir immer wieder meine TeilnehmerInnen. Es hat mit meiner langen Erfahrung, meiner Stimme und meinem Lebensweg zu tun, meiner einfühlsamen und wertschätzenden Art Yoga anzuleiten und meiner tiefen Motivation, dass jeder für sich etwas Wertvolles mitnehmen kann.

Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist. Die Bewegungen des Körpers stehen nicht im Vordergrund, viel mehr ist es die Achtsamkeit auf den Körper, die ich auf vielfältige Weise geschickt lenke und so den TeilnehmerInnen einen Weg zeige, aus dem Gedankenkarussell des Alltags auszusteigen und in sich zur Ruhe zu kommen. Wenn ich dann in den Asanas unterstützende Worte gebrauche und Visualisationen anleite, dann ist das eine kraftvolle Kombination, um Altes loszulassen und neue Energie und Kraft zu schöpfen. In meinen Seminaren ergänze ich das noch mit Elementen aus der Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

Worauf können sich Kursteilnehmer bei Ihnen freuen?

 

Auf eine geschützte, liebevolle und fürsorgliche Atmosphäre, in der jeder mit seinen Bedürfnissen gehört wird, auf Asanas, Atemübungen, Meditation und Tiefenentspannung, wobei  er schnell den Alltag hinter sich lässt. Er erlebt, wie Körper und Geist wieder geschmeidiger werden und wie er tief in sich eine heilsame Ruhe und Kraft findet.

 

 

Sie haben vor 30 Jahren mit Yoga angefangen. Was hat sich für Sie seit dem verändert?

 

Eigentlich alles! Als ich vor über 30 Jahren als Studentin ein Plakat über Fasten und Yoga sah, wusste ich, da muss ich hin. Ich hatte dort eine sehr tiefgehende Erfahrung, ich kam mit einer wunderbaren Quelle in mir in Verbindung, aus der ich seit dem Kraft, Klarheit, Mut und Lebendigkeit schöpfe. Yoga wurde für mich zum Werkzeug, mit schwierigen Situationen, Herausforderungen und Ängsten umzugehen und sie zu transformieren. Mein Mut, meine Fähigkeit, klare Entscheidungen zu treffen und selbstbestimmt Verantwortung für mein Leben zu übernehmen wuchsen in einem Maß, wie ich es davor nicht gekannt hatte. Die Tür zu meiner Intuition hatte sich geöffnet und seit dem weiß ich, dass unsere innere Entwicklung das Wichtigste in unserem Leben ist. Später fand ich den Mut, die Sicherheiten meines Lehrerberufes aufzugeben (ich war zum zweiten Mal alleinerziehend), um mich voll dem Ziel zu widmen, mit Yoga und Elementen aus der Persönlichkeitsentwicklung Anderen Wege zur inneren Entwicklung zu zeigen und selbst weiter zu lernen.

 

 

Viele Menschen haben eine pessimistische Grundhaltung zum Leben und beschäftigten sich viel mit ihren Problemen. Warum denken Sie ist eine Ausrichtung auf das Gute und Schöne im Leben wichtig?

 

Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Welt. Eine pessimistische Grundhaltung und das ständige Kreisen um Probleme hält uns gefangen in unseren Mustern und erschöpft unsere wertvolle Lebensenergie. Das wirkt sich natürlich auf unser ganzes Sein aus, auf unsere Lebensfreude, unsere Motivation, unsere Zuversicht, aber auch auf unseren Körper, unsere Gesundheit. Wir trudeln in eine Abwärtsschleife, in der wir immer weniger fähig werden unsere Probleme geschickt zu lösen und es kann uns krank machen.

Es geht also darum, erst einmal diese Gedankenketten zu durchschneiden. Hier ist Yoga eine wunderbare Methode. Unser Körper ist uns sehr nah. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf ihn und nach innen richten, unterbrechen wir die Energiezufuhr zu unseren Gedankenketten. Und wenn wir so zur Ruhe kommen, fühlt sich das gut und schön an. Da geschieht Heilung – für den Geist, die Seele und auch für den Körper. Dann fangen wir wieder an, das Gute und Schöne in uns selbst und in der Welt zu sehen. Nur so haben wir Mut, Kraft und Vertrauen, den eigenen Weg zu gehen, nur so können wir ganzheitlich gesund sein.

 

 

Zu guter Letzt, was tun Sie persönlich um Ruhe zu finden und neue Kraft zu tanken?

 

Da gibt es vieles was dazu beiträgt. Ich versuche mein Leben bewusst zu leben. Morgens beginne ich mit Meditation, Gebet, fühle meine Verbindung zu allen fühlenden Wesen. Das gibt mir Kraft und Offenheit. Die Aktivitäten des Tages bemühe ich mich mit Achtsamkeit zu tun, im Büro, beim Kochen, bei meinen Kursen. Dieses bewusste Sein beim Tun ist eine besondere Kraftquelle für mich. Abends mache ich einige Asanas und ich schließe mit Stille ab. Das ist, was ich anstrebe, immer gelingt es mir nicht, denn wie wohl jeder von uns stecke ich ab und zu in dem Dilemma, dass das Leben mich überrollt, aber ich übe und übe …

Dann gibt es da noch ein paar Dinge, die mir sehr helfen. Zum einen eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die ist gut für meinen Körper. Und dann inspirierende Gespräche mit guten Freunden und ab und zu eine Auszeit, ein Retreat in dem Raum ist für Meditation und Studium, das ist gut für mein Herz und meinen Geist.

 



Presse

Lifestyle Erstausgabe Januar 2015

Weite Welt Oktober 2013

BGL Lokalnachrichten 26.09.2012

»Yoga ist meine Berufung«

So unglaublich es klingt, aber den ersten Kontakt mit Yoga hatte Marita Frohnhofen vor 30 Jahren in einer Aachener Studentenkneipe inmitten von lauter Musik. »Um mein Grundschulstudium zu finanzieren, habe ich regelmäßig in einer Kneipe gejobbt. Eines Tages fiel mir dort ein Plakat zu einem Heilfasten-Seminar samt Yogaeinheiten ins Auge.« Marita Frohnhofen war sofort fasziniert, auch weil sie sich dadurch neuen Schwung für die Abschlussarbeit ihres Studiums erhoffte. »Das Heilfasten kam mir genau richtig, ich wollte noch einmal meinen Geist klären und dann mit neuer Energie die Arbeit schreiben«.


  • Kraft schöpfen und den Alltag hinter sich lassen: Marita Frohnhofen gibt seit zehn Jahren Yogaunterricht in der Watzmann Therme Berchtesgaden und achtet dabei stets auf kleine Details wie Blumen, Seidentücher und Kerze, um ihren Teilnehmern eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen. Anzeiger-Foto

So absolvierte sie kurze Zeit darauf ihre erste Yogastunde. »Angeleitet wurden die Übungen von einem Heilpraktiker, wir waren mitten in einem Wald«, erinnert sich die 54-jährige Wahlbayerin. »Es war ein überwältigendes Erlebnis, ich habe tiefste Glückseligkeit empfunden. Die Übungen kamen mir von Anfang an so vertraut vor.«


Die Faszination war geweckt, die Yoga-Erfahrung hat schlagartig das Leben von Marita Frohnhofen verändert. »Zum ersten Mal wusste ich in meinem Leben, was ich wollte.« Erste Yoga-Privatstunden ließen nicht mehr lange auf sich warten. »Ich bin jeden Tag in der Früh zu Theo gefahren, einem bekannten Aachener Yogapraktizierer, und habe Asanas (Yogaübungen) erlernt.« Für die Studentin ein kostspieliges Unterfangen, pro Tag waren zehn Mark fällig, das ganze sechs Wochen lang. Das verdiente Geld aus der Kneipe hat somit fast nicht mehr zum Leben ausgereicht, eine der Konsequenzen daraus: Statt der Zugfahrt wurde getrampt. Trotzdem wollte die junge Frau nicht auf ihre Privatstunden verzichten: »Ich war so energiegeladen und hatte eine neue Lebensausrichtung.« Den Studienabschluss meisterte sie schließlich mit Leichtigkeit.


Unmittelbar nach dem Ende ihres Studiums kam ihre Tochter Ineke auf die Welt. Mit kleinem Kind im Gepäck hat Marita Frohnhofen schließlich ihr Referendariat begonnen, doch nach einem Jahr Arbeit in der Schule trennte sich ihr Partner von ihr und sie musste die Doppelbelastung »Beruf und alleinerziehende Mutter« stemmen. »Es war eine unglaublich harte Zeit, ich wüsste nicht, wie ich das alles ohne Yoga gemeistert hätte«, blickt Frohnhofen zurück. Nach dem Referendariat kam dann die Auszeit: »Ich war freiwillig arbeitslos, lieber wollte ich weniger Geld haben und bewusst für meine Tochter da sein.«


Doch nichts zu tun liegt nicht in der Natur von Frohnhofen: Während der Arbeitslosigkeit absolvierte sie einen Kurs in humanistischer Psychologie und eignete sich immer mehr Wissen im Yoga an. Irgendwann musste sie sich aber trotzdem entscheiden: die Arbeit als Lehrerin mit dem sicheren Beamtenstatus auf Lebenszeit oder die Leidenschaft »Yoga«. »Ich habe mich zuerst für die Schule entschieden und in einer Sonderschule mit lernbehinderten Jugendlichen gearbeitet, dann drei Jahre in einer damals noch sehr konservativen Grundschule in einem Dorf nahe Aachen unterrichtet«. In dieser Zeit flossen bereits erfolgreich Ansätze ihres Yogawissens samt Entspannungstechniken in ihre Unterrichtsmethode ein. »Es hat mir großen Spaß gemacht, nach anfänglicher Skepsis seitens der Kollegen und Eltern wurde ich für meine Unterrichtsmethoden sehr geschätzt. Trotzdem habe ich letztendlich auf meine Karriere verzichtet.« Nach reiflicher Überlegung gab Frohnhofen ihren Beamtenstatus zurück.


»Ich habe alle Sicherheiten aufgegeben und mich voll und ganz dem Yoga gewidmet.« Um letztendlich auch offiziell den Titel Yogalehrerin tragen zu dürfen, absolvierte sie vor zwölf Jahren die anerkannte Yogalehrerausbildung im Westerwald. Nach unzähligen Seminaren bei Yogameistern aus Indien und Skandinavien waren die Unterrichtseinheiten in der Schule wie ein »Ernten« für die Aachenerin. Vieles, was sie in Frankfurt gelernt hatte, wusste Marita Frohnhofen bereits aus ihrer 17-jährigen Erfahrung.


Gleichzeitig mit der Ausbildung im Westerwald begann auch privat ein neuer Lebensabschnitt: Mit ihrem neuen Partner und ihrem zweiten Kind, Sohn Joel, zog sie nach Schönau am Königssee und wurde in der Watzmann Therme mit einem Raum für ihre Yogakurse fündig. In vier Kursen, von Yoga sanft über Yoga mittel bis Yoga fortgeschritten, lassen seitdem ihre Teilnehmer bei Atem- und Meditationsübungen, Asanas und Tiefenentspannung Sorgen und Ängste ihres Alltags hinter sich. »Jeder kann Yoga machen, es gibt keine Voraussetzungen, denn Yoga ist weder Gymnastik noch Sport.« Leistungs- und Konkurrenzdenken haben hier keinen Platz. Für Marita Frohnhofen ist Yoga vielmehr eine innere Haltung, das »Zur-Ruhe- Kommen der Gedanken im Geist«. »Der Großteil unserer Gedanken ist zerstörerisch, viele unserer Probleme kommen aus dem Geist, aber jeder kann lernen, damit umzugehen«, ist sich die 54-Jährige sicher. Wenn die Kursbesucher es schaffen, ihr Gedankenkarussell zu bremsen, und ein bisschen glücklicher und zufriedener nach der Yogastunde nach Hause gehen, dann ist Marita Frohnhofen froh. Denn neben dem Geist profitiert der Körper beim Yoga von ganz alleine.


»Man muss Vertrauen in sich selbst aufbauen mit dem Ziel, Stille und Frieden im Inneren zu finden, auch wenn draußen Stürme um einen herum toben.« Aus diesem Wissen schöpft Marita Frohnhofen ihre Kraft. Und mit diesem Wissen hat Marita Frohnhofen bereits viele komplizierte Hürden in ihrem Leben gemeistert. ci


Quelle: Berchtesgadener Anzeiger